12. Göttinger Abwassertage
Stadtentwässerung im Wandel: Herausforderung und zukunftsweisende Konzepte
28. - 29. Februar 2012
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Programm 28. Februar 2012
| 08:00 | Ausstellungseröffnung und Teilnehmerregistrierung |
| 09:00 - 09:15 | Begrüßung Dr.-Ing. Igor Borovsky, Technische Akademie Hannover |
Block 1: Struktur- und Klimawandel und die Auswirkungen auf die Stadtentwässerung
| 09:15 - 09:40 | Kanalsanierung im Wandel der Zeit und Wertvorstellungen • Gesellschaftliche Erwartungen • Rechtliche Ansprüche • Technische Herausforderungen PD Dr.-Ing. Bert Bosseler, IKT gGmbH, Gelsenkirchen |
| 09:40 - 10:05 | Zukunftsorientierte Stadthydrologie • Risikoabwägung im Zeichen des Klimawandels, Simulation mit natürlichen Regenereignissen Prof. Dieter Sitzmann, Hochschule Coburg |
| 10:05 - 10:30 | Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft - Risiko Klimaveränderung • Risikoabwägung / Risikoversicherung • Nachhaltiger und wirtschaftlicher Umgang mit Starkregenereignissen • Weitere zukünftige Herausforderungen: Anstieg des Meeres spiegels; Tornados; Erdbeben • Wie werden solche Extremereignisse bei den Versicher- ungen berücksichtigt? Dirk Hillebrecht, VGH Hannover |
| 10:30 - 10:45 | Diskussion |
| 10:45 - 11:30 | Kaffeepause und Ausstellung |
Block 2: Gesetzliche Vorgaben und die Auswirkungen auf die Anlagenbetreiber
| 11:30 - 12:00 | Zeichen der Zeit erkannt: Herausforderung Grundstücksentwässerung und die neue Eigenkontrollverordnung aus Hessen Dr.-Ing. Eberhard Port, Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz |
| 12:00 - 12:30 | Recht und Technik - Gesetze aktiv nutzen • EU, WHG, LWG, Satzung • Randbedingungen, Umsetzung, Konfliktfelder Dipl.-Ing. Dieter Erdmann, Stadt Springe |
| 12:30 - 13:00 | Auswirkungen des Klimawandels und der demografischen Veränderungen auf die Siedlungsentwässerung beim Ruhrverband Prof. Dr.-Ing. Norbert Jardin, Ruhrverband, Essen |
| 13:00 - 13:15 | Diskussion |
| 13:15 - 15:00 | Mittagspause und Praxisvorführungen |
Block 3: Zeit fürs Wesentliche: Vorgehensweise erfolgreicher Grundstücksbearbeitungsstrategien
| Gliederung der folgenden Vorträge: 1. Strukturdaten 2. Rechtsgrundlagen (auf denen das Konzept fußt) 3. Konzept (Öffentlichkeitsarbeit, Sanierungsgrenzen) 4. Ergebnisse, Erfolge, Erfahrungen |
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| 15:00 - 15:25 | Beispiel Bundesimmobilien Konzeptionelles Vorgehen bei der Instandhaltung der Abwasserleitungen von Bundesimmobilien Dr. Bernhard Fischer, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn |
| 15:25 - 15:50 | Beispiel Frankfurt Dipl.-Ing. Andrea Lindner-Dieroff, Stadtentwässerung Frankfurt am Main |
| 15:50 - 16:15 | Beispiel Rendsburg Dipl.-Ing. Stefan Buche, Abwasserbeseitigung Rendsburg |
| 16:15 - 17:00 | Kaffeepause und Ausstellung |
| 17:00 - 17:25 | Beispiel Lünen Dipl.-Ing. Claus Externbrink, Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen AöR |
| 17:25 - 17:50 | Beispiel Göttingen Dr. Wolfram Eisener, Göttinger Entsorgungsbetriebe |
| 17:50 - 18:30 | Diskussion - Grundstücksentwässerung im Fokus • Dicht aber wie? • Wer hat das bestellt? • Wer soll das bezahlen? Dipl.-Ök. Roland W. Waniek, IKT gGmbH, Gelsenkirchen |
| 18:30 - 19:00 | Widerstände gegen die Kanalsanierung - und was Sie unternehmen können: Psychologische und rhetorische Werkzeuge für erfolgreiche Gespräche mit Grundstückseigentümern
Wolfgang Lepschy, Lepschy & Lepschy GbR, Münster |
| 19:30 - 23:23 | "Get-together" - Teilnehmer/innen im Dialog |
Programm 29. Februar 2012
| 08:00 | Beginn der Ausstellung |
Block 4: Keine Angst vor Fremdvergabe der Ingenieurleistung nach der HOAI 2009: Strategien zur Qualitätssicherung
| 08:30 - 10:00 | Einführung in das Thema - Qualitätssicherung durch Ingenieurbbewertung Dipl.-Ing. Manfred Fiedler, Göttinger Entsorgungsbetriebe Qualitätssicherung durch Vertragsgestaltung RA Frank Kosterhon, München Bedarfsplanung als wesentliches Element der Qualitätssicherung Dipl.-Ing. Bianca Burger, Göttinger Entsorgungsbetriebe |
| 10:00 - 10:15 | Diskussion |
| 10:15 - 10:45 | Kaffeepause und Ausstellung |
Block 5: Sanierungspraxis im Fokus
| 10:45 - 11:15 | Schlauchliner fit für die Zukunft! • Schachteinbindung, Stutzensanierung, Robotertechnik • Einsatz zukunftsfähiger Technik Dipl.-Ing. Eckehard Tschapke |
| 11:15 - 11:45 | Mit erfolgreicher Qualitätssicherung zum dichten Abwassernetz • Planung und Bau • Abnahme und Gewährleistung Dipl.-Ing. Manfred Fiedler, Göttinger Entsorgungsbetriebe |
| 11:45 - 12:15 | Herausforderung historische Innenstadt • Offene/geschlossenen Bauweise • Einsatz von Flüssigboden • Koordination der Leitungsträger Dipl.-Ing. Aldo Listemann, Küllmer Bau, Eschwege |
| 12:15 - 12:30 | Diskussion |
| 12:30 - 13:30 | Mittagspause und Ausstellung |
Block 6: Optimierung der Netzbewirtschaftung: Kosten und Qualität
| 13:30 - 14:00 | Tatort Schacht • Ein Krimi wird aufgeklärt • Interessante Zahlen, Daten und Fakten zu Sanierungsfällen • Anforderungen an das Einsatzteam Dipl.-Ing. Juliane Schenk, Göttinger Entsorgungsbetriebe |
| 14:00 - 14:30 | Kanalbetrieb - bedarfsorientierte Reinigung • Bestandsanalyse • Zielvorstellung und Wirklichkeit • Umsetzung • Ergebnisse Willi Große, Stadtentwässerung Hemer |
| 14:30 - 15:00 | Trends und Entwicklungen bei der Qualitätssicherung der Dichtheitsprüfung und TV-Untersuchung • Konzepte zur Qualitätssicherung • Anforderungen an Technik und Personal • Verantwortung des AG zur Kontrolle der Leistungen Dipl.-Ing. Peter Haase, Göttinger Entsorgungsbetriebe |
| 15:00 - 15:30 | Herausforderung Anschlusskanal • Material- und Eigentumswechsel • Entscheidungsstruktur zwischen Netzbetreiber, Firma und Grundstückseigentümer Thomas Reich, Ingenieurberatung Heilbad Heiligenstadt Frau Käbisch |
| ca. 15:45 | Ende der Veranstaltung |